Positionen

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Seit 1792 sind die Kunstvereine ein weltweit einzigartiges Erfolgsmodell. Sie bilden eine Kulturlandschaft, in der bürgerschaftliches Engagement junge Kunst fördert, Bildungsangebote bereitstellt und Mitglieder und Besucher*innen auch in Krisenzeiten eine kulturelle Heimat und lebendige Kulturangebote finden. Die Corona-Pandemie verlangt den privat getragenen, oft ehrenamtlich organisierten Vereinen nun Außerordentliches ab. Angebote müssen aus bescheidenen Mitteln digitalisiert werden.
201106_PM Kunstvereine_fordern_Krisenhilfe_ADKV.pdf
Die Corona COVID-19 Pandemie trifft alle Menschen und gesellschaftlichen Institutionen hart. Menschen fürchten um ihre Existenz, Familien sorgen sich um ihre Angehörigen. Wenn die Politik nun von "systemrelevanten" Einrichtungen und Berufsgruppen spricht, die der besonderen Unterstützung bedürfen, dürfen auch solche bürgerschaftlichen Vereine nicht aus dem Blick geraten, die mit dem Engagement ihrer Mitglieder das kulturelle Leben in unseren Städten und Gemeinden aufrecht erhalten.
PM_Corona-Pandemie und die Kunstvereine.pdf
Auf die Thematik der Migration und Integration reagieren Kunstvereine auf schnelle und flexible Art und Weise. Ob durch Ausstellungen zu diesen Aspekten oder durch aktive Zusammenarbeit mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, z.B. in Kunstworkshops - Kunstvereine verfolgen hierbei das gleiche Ziel: sowohl Themen zu reflektieren, die mit demjenigen der Flucht und einem Verlust von Heimat einhergehen als auch das Verständnis der Situation der Geflüchteten in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren, Sprachbarrieren zu überwinden und dabei einen anderen Kontext zur Auseinandersetzung mit neuen Herausforderungen anzubieten.
PM_Kunstvereine_tragen_zur_Integration_bei_01.pdf
Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.